MUSIKALISCHER LEBENSLAUF
Maija Tutova erhielt im Jahr 2009 den Grad des Bachelors im akademischen Gesang an der Jāzeps Vītols Lettischen Musikakademie, Klasse der Prof. Anita Garanča und im Jahr 2011 den Grad des Magisters im Alte Musik Gesang in der Klasse Sergejs Jēgers. In dieser Zeitperiode, von 2010 bis 2011, beteiligte sie sich auch am Studienprogramm Erasmus - Alte Musik Gesang an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig, Klasse von Prof. Gundula Anders.
Während des Studiums vervollkommnete Maija Ihre Vokalmeisterschaft bei der Prof. Annika Ollinkari (Finnland) sowie auch bei einer der hervorragendsten Vokalpädagoginnen - Ellison Pearce (Großbritannien). Die Zusammenarbeit mit Ellison Pearce dauert seither an. Ebenfalls im Jahre 2010 beteiligte sich Maija Tutova an dem Sommer-Meisterkursus der Alten Musik in Amsterdam, wo sie ihre Vokalfertigkeiten bei der berühmten Interpretin der Alten Musik Johanette Zomer vervollkommnete. Im Jahr 2011 beteiligte sie sich zudem an dem Biennale Opera Projekt in Helsinki (Finnland). Sie nahm weiterhin auch an Projekten des studentischen Opernstudios Figaro bei Jāzeps Vītols Lettischen Musikakademie teil.
Seit 2010 nahm Maija als Solistin an den Konzerten und Projekten vom Barockorchester Collegium Musicum Riga teil. Sie beteiligte sich auch an den Festivalen der Alten Musik in Lettland. Seit 2011 arbeitet sie als eingeladene Lehrkraft für Gesang Alte Musik mit der Jāzeps Vītols Lettischen Musikakademie zusammen.
Im Jahr 2012 trat Maija in die Magistratur an dem Santa Cecilia Konservatorium in Rom ein, wo sie ihre Vokalfertigkeiten und Kenntnisse in der Klasse von Prof. Anna-Maria Ferrante vervollkommnet hat.
Nach ihrem Studium am Conservatorio Santa Cecilia mit Schwerpunkt auf dem deutschen und österreichischen klassischen Gesangsrepertoire setzte Maija ihre Ausbildung bei der renommierten Sängerin und Gesangspädagogin Krisztina Laki in Bremen fort und nahm an ihren internationalen Meisterkursen in Düsseldorf teil. Darüber hinaus nahm sie an verschiedenen Meisterkursen mit herausragenden Sängerinnen und Gesangsprofessorinnen teil, darunter Romana Noack und Jeanne Piland in Düsseldorf.
PROFESSIONELLE ERFAHRUNG
Die erste Opernrolle war die Rolle von Zerlina aus Don Giovanni von W. A. Mozart im Opernstudio Figaro (2009).
In Zusammenarbeit mit dem Orchester Collegium Musicum Riga nahm Maija an einigen Opern und Aufführungen teil:
J. Haydn, L’infedelta delusa, Sandrine;
F. Veichtner, Cephalus und Prokris, Prokris;
G. B. Pergolesi, Stabat Mater, Sopran, Festival Alte Musik (Lettland);
M. R. Delalande, Les fontaines de Versailles, die Fragmente, Festival Alte Musik (Lettland);
Kl. Monteverdi, Vespers della Beate Virgine, Sopran;
M. Corette, Laudate Dominum, Sopran;
G. F. Handel, Acis and Galatea, Galatea, Opernfestival in Krakau (Poland);
J. Peri, L’Orfeo, Dafne;
G. F. Handel, Messiah, Sopran.
Im Jahr 2018 wirkte Maija im Rahmen des Projekts Musik to Go, das Opern- und Operettenproduktionen in verschiedenen Städten, vor allem in Nordrhein-Westfalen (NRW), darunter Düsseldorf, Köln, Neuss und weitere Städte, präsentiert, in Franz Lehárs Operette Die lustige Witwe in der Rolle der Valencienne mit.
Im Mai 2021 sang Maija die Sopranpartie in der Missa Brevissima von J. E. Eberlin in der Basilika St. Aposteln in Köln.
Im Jahr 2023 kehrte Maija zum Projekt Musik to Go zurück und wirkte in einer neuen Produktion von Johann Strauss II. Operette Die Fledermaus in der Rolle der Adele mit. 2024 setzte sie die Zusammenarbeit mit demselben Team in E. Kálmáns Operette Die Csárdásfürstin fort und übernahm die Rollen der Stasi und der Varieté-Dame. 2025 wirkte sie in W. A. Mozarts Oper Così fan tutte in der Rolle der Despina mit. 2026 folgte C. M. von Webers Oper Der Freischütz, in der sie die Rolle der Ännchen singt. Die Produktion umfasst 12 Vorstellungen.